Platz in der oberen Hälfte ist das Ziel
Langenfeld schließt Personalplanungen ab.
Still war es in den vergangenen vier Monaten im Volleyball, denn so lange liegt das Ende der Meisterschaft zurück. Erinnern wir uns: Die Herren der SG Langenfeld feierten den Wiederaufstieg in die Verbandsliga, die Damen belegten in der stark besetzten Regionalliga mit 20:24 Punkten den achten Platz. Dann rotierte das Personalkarussell. Nachdem Trainer Michael Wernitz zwei Angebote aus Köln und Bonn ausgeschlagen und sich erneut für die SGL entschlossen hatte, sah er – und sieht sich noch – vor der Aufgabe, eine stark veränderte Mannschaft auf die am 24./25. September beginnende neue Meisterschaft in der dritthöchsten deutschen Klasse zu formen.
Sandra Ferger wechselt in die Bundesliga
Es hat mehrere Abgänge gegeben. Birgit Schoel, viele Jahre im Trikot der SGL, hat ebenso wie Marina Blehinger ihre Karriere beendet. Patricia Nubi, die wegen ihres Dienstes bei der Bereitschaftspolizei in Düsseldorf nur selten eingesetzt werden konnte, hat sich ein Jahr Auszeit genommen und steht nur im Notfall zur Verfügung. Sandra Ferger, ein 20-jähriges Talent als Außenangreiferin, konnte einem Angebot von Bayer Leverkusen, in der ersten Bundesliga zu spielen, nicht widerstehen. „Verständlich, dass sie diese Chance nutzen möchte“, sagte Wernitz dazu.
Die Abgänge konnten vor allem durch drei Spielerinnen, die von der aufgelösten zweiten Mannschaft der Leverkusener gekommen sind, sowie von Sarah Man, die aus Junkersdorf zurückgekehrt ist, weitgehend wettgemacht werden. Bei den drei ehemaligen Bayer-Spielerinnen handelt es sich um Libera Franziska Voigtländer (22), Zuspielerin Meike Reimann (19) und Diagonalangreiferin Jessika Ebert (24). So steht dem Trainer ein elfköpfiges Aufgebot zur Verfügung, das bereits seit Wochen trainiert.
Sieben Spielerinnen der Vorsaison sind weiter dabei
„Ich bin froh darüber, dass wir mit den drei Zugängen aus Leverkusen unsere Mannschaft verjüngen konnten“, zeigt sich Wernitz zufrieden. Er hat ja viele Spielerinnen, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet, zur Verfügung. Kapitänin Diana Kiss, als Mittelangreiferin unersetzlich, und Eva Buller bilden nach wie vor einen starken Mittelblock.
Mit Jana Nahrstedt, unter ihrem Mädchennamen Keil bekannt, Kerstin Conradi, Meike Schürholz, Steffi Dittmann, die vor einem Jahr aus Hilden kam und sich auf Anhieb ihren Platz im Team gesichert hat, und Victoria Drechsel sind weitere Spielerinnen der vergangenen Saison dabei. Sie werden ihren Anteil daran haben, wenn das Wunschziel des Trainers nach einem Platz in der vorderen Hälfte erfüllt werden sollte.
Quelle: www.wz-newsline.de
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